Bullygewinn Genesener, Querpass zu Skazko… 1:0. Kälter Duschen auch die Finnen nach der Sauna nicht. Mit diesem Auftakt nach Maß gelang unserer 2. Mannschaft ein Alles in Allem ungefährdeter Start- und Zielsieg im letzten Verbandsligaspiel 2015.
Nach dem blitzschnellen 1:0 folgte direkt das 2:0, wieder Pavel Skazko der bis dahin im Vergleich zu einigen Auftritten vorher eine nicht für möglich gehaltene Treffsicherheit ausstrahlte. Leider konnten wir dieses Tempo nicht im gesamten Drittel zeigen und bleiben trotz zahlreicher weiteren Chancen bei nur zwei Toren und einem Gegentor stehen.
Nach der Drittelpause stellte wir auf eine offensivere Deckung um, um den Gegner permanent unter Druck zu setzen. Dieser Plan ging weitestgehend auf. Die Wölfe hatten enorme Probleme in der Auslösung und wir dadurch deutlich mehr Ballbesitz und Spielanteile. Folgerichtig die Treffer drei, vier und fünf durch Marc Kellermann und zwei mal Sebastian Schubert. Leider konnte auch der Gegner ein weiteres Tor erzielen und so bliebt zumindest das Ergebnis vorerst noch recht spannend.
Im letzten Drittel dann binnen 3 Minuten die Vorentscheidung. Nach 1:55 trifft zunächst Marc Kellermann, kurz darauf erneut Pavel Skazko, zur beruhigenden 7:2 Führung. In einer Überzahl erhöht Theo Genesener gar auf 8:2. Danach wurde das Spiel etwas hektisch mit dem besseren Ende für die Lausitzer, die bis auf 8:4 herankamen. Erst durch eine 2″ Strafe für den Gegner wurde unser Spiel wieder beruhigt und Toni Genesener erzeilte den 9:4 Schlusspunkt.
Fazit: Souveräner Auftritt und eine gute geschlossene Mannschaftsleistung. Wir bleiben damit in der Tabelle Oben dran, aber bei fünf nahezu gleichstarken Teams kann da noch viel passieren. Die Neulinge Jakob Heilmann in der Defensive und Ronny Opitz zwischen den Pfosten fügten sich gut ein und werden auch künftig weiter ihre Chancen bekommen.
Der USV TU Dresden spielte mit:
[C] Sebastian Dienerowitz, Marc Kellermann, Kristin Storm, Toni Genesener, Benjamin Escher, [T] Ronny Opitz, Clemens Straube, Ulrich Kentsch, Theo Genesener, Lukas Noga, Pavel Skazko, Jakob Heilmann, Franziska Niesar, Sebastian Schubert